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Nov.
22

Posted by Annette Seehaus-Arnold / Allgemein / 0 Comments

Samstag, 25.11.2017 13:00-19:00 Uhr | 34. Bildhäuser Weihnachtsbasar im einmaligen Ambiente der historischen Klosteranlage   Sonntag, 26.11.2017 11:00-19:00 Uhr | 34. Bildhäuser Weihnachtsbasar im einmaligen Ambiente der historischen Klosteranlage      „Kommet ihr Hirten, ihr Männer und Frau´n!" Vorweihnachtliche Atmosphäre im Kloster Maria Bildhausen Am Samstag, 25. November (von 13 Uhr bis 19 Uhr) und Sonntag, 26. November 2017 (von 11 Uhr bis 19 Uhr) werden den kleinen und großen Besuchern beim Bildhäuser Weihnachtsbasar ein buntes Programm und eine erweiterte Palette an Angeboten auf dem Klostergelände und im Klosterladen präsentiert. Im Klosterladen des Dominikus-Ringeisen-Werkes bieten die KlosterManufaktur, die Gärtnerei und die Werkstätten zusammen mit ihren Partnern eine Menge attraktiver Waren an. Im einmaligen Ambiente der historischen Klosteranlage gibt es rund um und im Abteigebäude zusätzlich eine Fülle attraktiver Angebote und ein spezielles Rahmenprogramm. Zu den Bildhäuser Schmankerl gehören  Bratwürste und Weihnachtsstollen, in der urigen, ehemaligen Brauerei Bier aus Ursberg und hochprozentige Getränke, sowie Kaffee und Kuchen in der Bildhäuser Scheune und im Plootzhaus in Haus Bernhard. Die kleinen Besucher können sich wieder auf den Nikolaus und echte Schafe zum Streicheln freuen. Am Sonntag zeigt der „Kleinwenkheimer Bauernhaufen" beim Lagerleben im Mühleneck wieder alte Handwerkskunst. Ein Klosterflohmarkt bietet im Haus St. Maria/Erdgeschoss für alle Schnäppchenjäger kleinere und größere Fundstücke an. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Wiedereinrichtung des „Bäuleins" zugute. Die KlosterAkademie Maria Bildhausen stellt an beiden Tagen im Haus St. Maria ihre neuen Kursangebote für das kommende Jahr vor. In der Kirche wird die Ausstellung „Kommet ihr Hirten, ihr Männer und Frau´n!" von den Bewohnern der Wohneinrichtung und von den Beschäftigten der Werkstätten und den Besuchern der Senioren- und Förderstätten präsentiert. Außerdem wird in der Kirche stündlich eine Einstimmung auf den bevorstehenden Advent angeboten. Genießen Sie bei Kerzenschein die besondere Atmosphäre im Abteigebäude, im Gewölbekeller und im Klosterpark. Aktuelle Informationen finden Sie im Internet unter www.bildhausen.de oder www.facebook.com/bildhausen.

Okt.
18

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  Antworten von Herrn Dekkers Forschungsergebnisse Varroa: Neues Mittel: Polivar Zulassungsverfahren für Europa läuft Wirkstoff im regulären Zulassungsverfahren für Tierarzneimittel Von Instituten und Imkern getestet Meine Anmerkung: Es wurde nicht gesagt, wo – also in welchen Land die Test durchgeführt wurden, genauso wenig die Institute. Der Wirkstoff wurde auch verschwiegen, was darauf schließen lässt, dass es sich wahrscheinlich um eine chemische Keule handelt wird. Hier stellt sich auch noch die Frage nach evtl. Rückständen.   Bee-Care-Center: Viele Themen rund um Bienengesundheit Schaffung von Blühflächen für die Ernährungssituation für Bienen Bruttemperatur und Varroa: Es ist belegt, dass es einen Zusammenhang gibt Bayer steht im Dialog mit Interessenten Amitraz: Kein Zusammenhang zwischen Amitraz und Neonics Perizin: es müssen laufend neue wissenschaftliche Studien eingereicht werden. Aufgrund der geringen Umsätze, waren die Studien nicht mehr zu rechtfertigen, deshalb wurde die Produktion eingestellt Ameisensäure: Sie haben geforscht und die Ergebnisse wurden auf der Apimondia vorgestellt. Forschungen zur Beeinträchtigung der Bruttemperatur wurden nicht durchgeführt. Oben gibt er zur Antwort, dass es einen Zusammenhang zwischen Bruttemperatur und Varroa-Milbe gibt, aber es wird nicht danach geforscht – hier ein klarer Widerspruch. Nähere Ergebnisse zur Ameisensäure gibt es wahrscheinlich auch nicht.   Informationspolitik auf der Internetseite: Aus rechtlichen Gründen erforderlicher Passus. Sie sind darauf bedacht, Informationen auf der Internetseite aktuell zu halten. Position zu Neonic: Bayer ist davon überzeugt, dass sie nach wie vor sicher für die Umwelt sind, wenn sachgerecht angewendet werden   Immer wieder die gleiche Antwort. Nachdem Bayer dies immer wieder betont, ist davon auszugehen, dass bekannt ist, dass es zu Fehlanwendungen kommt   Europäische Behörde zur Lebensmittelsicherheit: es wurde eine neues System angewandt, dass in wissenschaftliche Kreisen nach wie vor umstritten ist, und das offiziell immer noch nicht in Kraft getreten ist. Bayer ist weiterhin von der Sicherheit der Wirkstoffe überzeugt   Ein neues System zur Überprüfung gefällt der Fa. Bayer nicht, da sie weiterhin von der Sicherheit ihrer Produkte überzeugt sind. Genial.   Zukunft Forschung und Landwirtschaft:Bayer forscht stetig um das Wirkstoffportfolio zu erneuern und nach neuen Wirkstoffen und modernen Anwendungsmöglichkeiten   Sind wir gespannt, was auf uns zukommt, an neuen Wirkstoffen.   [gallery type="rectangular" ids="2127,2128,2129,2130,2131,2132,2133,2134,2135,2136,2137,2138,2139,2140,2141,2142,2143,2145,2146,2147,2148,2149,2150,2151,2152,2153,2154,2155,2156,2157,2158,2159,2160,2161,2162,2163,2164,2165,2166,2167,2168,2169,2170,2171,2172,2173,2174"]

Jun.
20

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Im Rahmen einer Informationsveranstaltung rund um die Buckfast Belegstelle Rhön lud der Verband der Buckfastimker Bayern zu einem Informationstag ein. Anwesend waren unter anderem Dr. Klinger (Veterinärin), Dr. Berg (Leiter Fachzentrum Bienen , LWG), Thilo Wehner (Bürgermeister von Sondheim), Josef Koller (1. Vorsitzender Buckfastimker Bayern e. V.), Stefan Luff (Kommissarischer Zuchtkoordinator Buckfastimker Bayern e. V.), Annette Seehaus-Arnold (1. Vorsitzende Kreisverband Imker Rhön-Grabfeld e. V.) und natürlich die Belegstellenleiter Barbara und Matthias Hauck. Zunächst stellten die beiden Vertreter des Buckfast-Verbandes die Belegstelle vor. Herr Luff kannte die Rhön schon aus seiner Bundeswehrzeit. Während eines Aufenthalts in der Herzklinik in Bad Neustadt vor 2 Jahren ging er auf Matthias Hauck zu und bat ihn, einen geeigneten Platz für eine Belegstelle in der Region zu suchen. In einem Steinbruch auf dem Gemeindegebiet von Sondheim wurde man schließlich fündig. Die Örtlichkeit liegt in der Zone II im Naturschutzgebiet der Rhön und ist somit nicht Teil des Kerngebiets. Die Belegstelle liegt windgeschützt in einem alten Basaltsteinbruch, etwas oberhalb des Rhön Park Hotels. Der Betrieb der Belegstelle wurde im Jahr 2015 aufgenommen, wobei Herr Luff und Herr Zieher die Drohnenvölker zur Begattung stellen. Bei der Auswahl dieser Drohnenvölker wurde viel Wert auf ein gutes Brutbild und Schwarmträgheit gelegt. Die Mütter der Drohnenvölker sind aus den Jahren 2013 und 2014. In der ersten Saison der Belegstelle gab es 3 Durchläufe. Pro Durchgang konnten Anlieferungen von 300 bis 350 Königinnen verzeichnet werden, was der Begattung von etwa 1.000 Königinnen entspricht. Die Standzeit der Begattungkästen beträgt 14 Tage. Herr Koller ging noch auf die Problematiken von Buckfast-Belegstellen ein, zum Beispiel auf den fehlenden staatlichen Schutz. Denn schließlich gibt es in Bayern 26 aktive Carnica-Belegstellen und keine Einzige für die Buckfast-Biene, die staatlich anerkannt ist. Diese Vorlage nahm Dr. Stefan Berg gerne auf und erläuterte aus neutraler Sicht den Anwesenden und insbesondere den öffentlichen Vertretern die Besonderheiten einer solchen Belegstelle. Zunächst ging Dr. Berg auf die Entwicklung bei den Bienenrassen ein. Über das Ende der „Dunklen Biene“ in unserer Region vor 70 Jahren hin zur jetzigen Prägung der „Landbiene“ wurde den Anwesenden die Besonderheiten in Bezug auf die Züchtung bei Bienen die speziellen Problematiken erläutert. Die Rasse der Buckfast-Bienen dürfte seiner Einschätzung einen Verbreitungsanteil von etwa 15% haben. Das Problem der Landbelegstellen liegt in der Verpaarung im freien Flug. Schließlich kann die Verpaarung in einem Umkreis von bis zu 5 Kilometern stattfinden. Bei staatlich anerkannten Belegstellen gibt es Mechanismen bzw. Vorkehrungen, um ungewollte Verpaarungen möglichst zu vermeiden. Diese ungewollten Verpaarungen würden ein Multi-Kulti ergeben, was eine Bienenzucht unmöglich macht und niemanden nutzt. Konkret ging Dr. Berg dann auf die eventuellen Probleme ein, die sich aus der extremen Nähe mit der Belegstelle in Hessen ergeben könnten. Diese Belegstelle bestehe schon seit 1971 und war zunächst staatlich anerkannt. Seit der Änderung des Belegstellengesetzes ist diese Belegstelle auch keine staatlich Anerkannte mehr. Seit dem gibt es in Hessen nur noch eine einzige staatlich anerkannte Belegstelle. Durch die neue Belegstelle für Buckfast-Bienen könnte die Reinzucht der hessischen Belegstelle gefährdet werden. Dass eine Klärung dieses Themas nicht im Vorfeld stattfand stieß auf Unverständnis. Matthias Hauck begründete dies damit, dass ihm und seiner Frau nicht bekannt war, dass es eine so nahe gelegene Carnica-Belegstelle in Hessen gibt. Um das Themenfeld der Begattungsergebnisse wurde ebenfalls rege diskutiert. Frau Hauck informierte über einen Erfolgsanteil von bis zu 100% bei Begattungen der angelieferten Königinnen. Leider wurden im Vorfeld keine Untersuchungen vorgenommen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit von Fehlpaarungen ist bzw. sein könnte. Die Frage der Ursprungsbegattung, also eine Begattung ohne extra Drohnenvölker, konnte nicht beantwortet werden. Matthias Hauck baut hier auf seine 12 jährige Erfahrung mit Buckfastbienen. Schließlich hält er auch oberhalb des Steinbruchs Bienen und ihm sind im Radius von 7 km keine weiteren Bienenvölker bekannt. Drohnensammelplätze müssten sich folglich nach Herrn Haucks Ausführungen auf der bayerischen Seite eher Richtung Urspringen befinden. Diese Vermutung müsse nach Meinung von Dr. Berg noch überprüft werden. Ebenso müsse überprüft werden, wie sich die Qualitäten in Bezug auf die Rasseeigenschaften in der hessischen Belegstelle ändern. Eine Fehlpaarungsüberprüfung hätte hier im Vorfeld stattfinden müssen. Zukünftig wollen die Betreiber eine Statistik über Anpaarungen und Abweichungen anfertigen. Nach der interessanten Diskussion, besichtigten wir noch die Belegstelle. Bei den sehr kühlen Temperaturen herrschte natürlich ein mäßiger Flugbetrieb. Dennoch erläuterten die Vertreter des Buckfast-Verbandes den Anwesenden die Arbeiten einer solchen Belegstelle ausführlich und standen für alle Fragen zur Verfügung. Zudem wurde den hiesigen Imkern von den Vertretern des Buckfast-Verbandes angeboten ihre Königinnen zur Begattung auf die Belegstelle zu bringen, auch wenn sie nicht Mitglied im Buckfast-Verband sind. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, müssen einige Regeln eingehalten werden. Unter anderem: Für die angelieferten Begattungseinheiten muss ein Gesundheitszeugnis vorliegen. Die Begattungseinheiten müssen mit einem Drohnenabsperrgitter angeliefert werden. Eventuell hat der ein oder andere Imker aus der Region Interesse, seine Königinnen auf der Belegstelle begatten zu lassen. Nähere Informationen hierzu erteilt mit Sicherheit die Familie Hauck. Zudem bietet der Verband der Buckfast-Imker weiterführende Informationen zu dieser und anderen Belegstellen von Buckfast-Bienen auf seiner Internetseite an:www.buckfast-bayern.de Der Kreisverband Imker Rhön-Grabfeld e. V. hofft, dass die Lösungen für die angesprochenen Probleme rund um das Qualitätsmanagement und die mögliche Beeinträchtigung anderer gelöst werden. Dann ist die Belegstelle eine echte Bereicherung für die Imker der Region. Mit imkerlichen Grüßen Annette Seehaus-Arnold (d.s.) [gallery type="rectangular" ids="1898,1899,1900,1901,1902,1903,1904,1905,1906,1907,1908,1909,1911,1912,1913,1914,1915"]

Mai.
27

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Am 27. Mai fand in Köln die BAYER-Hauptversammlung statt. Die HV stand im Zeichen heftiger Proteste. Zusammen mit Umweltorganisationen und Geschädigten vertraten auch wir Imker unsere Interessen. Durch Plakate und Diskussionen wurde im Vorfeld der Versammlung den Aktionären die Schattenseiten der Konzernprofite verdeutlicht. [gallery type="rectangular" ids="1876,1877,1878,1879"] Proteste gegen Pestizide Wir Imker wiesen auf die gefährlichen Pestizide hin, eine Ursache für das immer stärker werdende Bienensterben. Mit viel Rauch aus zahlreichen Smokern verliehen wir unseren Anliegen Nachdruck und waren so nicht zu übersehen. Neben den Pestiziden ging der hohe Gewinn des Konzerns noch zu Lasten weiterer Themen. So wurde auch gegen gentechnisch verändertes Saatgut, Plastikmüll und Tierversuche protestiert. [gallery type="rectangular" ids="1880,1881,1882,1883,1884,1885,1886,1887,1888,1889,1890"] Drängende Fragen an den Bayer-Vorstand In 26 Redebeiträgen kritisierten engagierte Aktionäre das Gebaren der Bayer-Geschäftsleitung. Nachfolgend ein kleiner Auszug aus den Reden, die vom Vorstand antworteten einforderten: Der Vorstandsvorsitzende Marijn Dekkers ging auf die Fragen der Redner ein. Auf Youtube finden Sie zwei Ausschnitte als die Themen rund um das Bienensterben und Pestizide angesprochen wurde: Video 1 | Video 2 [gallery type="rectangular" ids="1891,1892,1893"] Meine Fragen an den Vorstand der Bayer AG Sehr geehrter Vorstand, sehr geehrte Aufsichtsrat, sehr geehrte Damen und Herren, mein Name ist Annette Seehaus-Arnold. Ich spreche als Aktionärin, Imkerin und Kreisvorsitzende der Imker Rhön-Grabfeld. Meine Imkerkollegen mussten in diesem Winter wieder sehr hohe Verluste an Bienenvölkern hinnehmen. Viele haben sogar alle ihrer Völker verloren, obwohl sie die Empfehlungen zur Bekämpfung der Varroa-Milbe genauestens befolgt haben. Daher die Frage: Was hat Bayer an Innovationen zum Thema Varroazide in der Produkt-Pipeline? Gibt es Forschungen des Konzerns? Warum macht Bayer hier keine weiteren Forschungen? Schließlich ist das weltweit ein großer Markt. Oder fährt Bayer eine andere Schiene? Wie erklären Sie sich die hohen Verluste an Bienenvölkern? Neonicotinoide stehen bekanntermaßen im Verdacht Probleme bei Bienenvölkern hervorzurufen. Durch das Festhalten an den Neonicotinoiden hat sich Bayer ein Bienenkiller-Image zugezogen. Das öffentliche Ansehen von Bayer ist dadurch angezählt. Wie stehen Sie zukünftig zu den Neonicotinoiden? Wie wird das Imagethema angegangen? Es wurden angeblich 4,7 Mio Euro allein im Bee-Care-Center investiert. Stimmt diese Zahl? Was wird eigentlich mit diesem Geld gemacht? Für was wird das Geld ausgegeben? Für Imkergeschenke? Wie viel wird genau dafür ausgegeben? Wie sieht es aus, wenn ein Imker über seine toten Bienenvölkern mit diesen Give-Aways in der Presse abgebildet wird? Hier werden Gelder gedankenlos ausgegeben und eine Negativ-Werbung könnte die Folge sein. Wie steht der Vorstand dazu? Kann das Geld nicht besser in ökologisch sinnvollen und nachhaltigen Forschungen investiert werden? Die Firma Bayer hat vor zwei Jahren in Aussicht gestellt die Funktionsweise von Ameisensäure erklären zu können. War Bayer hier erfolgreich und hat die Wirkungsweise der Ameisensäure entdeckt? Nein? ... warum immer noch nicht? Wird hier etwa ein Krisenherd – Varroa-Milbe – künstlich aufrecht zu erhalten, um vom wirklichen Thema, nämlich den Pestiziden, abzulenken? Warum hat die Bayer bis heute immer noch kein wirksames und somit lukratives Mittel gegen die Varroa-Milbe? Trotz der von Ihnen offensiv beworbenen Varroazide, die bereits seit 20 Jahren auf den Markt sind, gibt es heute keine wirksamen Mittel. In Australien sind Varroa-Probleme unbekannt; nach Aussage des Konzerns. Trotzdem haben australische Imker Probleme mit dem Bienensterben; vor allem in Bereichen mit intensiver Landwirtschaft. Der Flügel-Deformations-Virus tritt hier signifikant höher auf. Was würde die Firma Bayer machen, wenn alle Imker Aspirin boykottieren würden? Oder noch schlimmer, auch noch ihre Familien und Kunden Aspirin boykottieren? Hat die Bayer für solche Szenarien Vorkehrungen getroffen? Stimmt es, dass beim hessischen Freilandversuch – übrigens in unser Nachbarlandkreis - der durch Bayer in Auftrag gegeben wurde, nur 5% Verluste bei den Imkern zu verzeichnen waren? Bei Nachfragen stellte sich heraus, dass es teilweise höhere Verlusten zu verzeichnen gab, ja sogar Totalverlusten bei einzelnen Imkern. Und das trotz dieser Bayer-Produkte? Wir kommt die Zahl zustande? Wurden hier die höheren Verluste einfach nicht berücksichtigt? Nach dem Motto – traue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast? Wie kommen Sie auf diese 5 %? Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.     Herr Dekkers ging als Vorstandsvorsitzender der Bayer AG auf die einzelnen Fragen ein. Im Video 2 (zu sehen auf YouTube) sehen sie seine Anworten. Meine persönlichen Anmerkungen zur Stellungnahme des Vorstandsvorsitzenden Marijn Dekkers (Bayer AG) Bayer kann die hohen Verluste nicht erklären. Sie können also auch nicht ausschließen, dass Pestizide die wahren Verursacher sind. Mehrfach wurde von den Firmenvertretern betont: bei richtiger Anwendung und Dosierung sind Neonics „bienensicher“ halten. Das bedeutet, dass sehr wohl bekannt ist, dass es Fehlanwendungen gibt, und nach meiner persönlichen Meinung nicht gerade unerhebliche. Ansonsten würden sie es nicht so betonen. Eigentlich gibt es schon genügend Varroa-Mittel. Es ist keine Lösung, ein weiteres Mittel auf den Markt zu werfen. Hier wird von der „wahren“ Ursache abgelenkt. Warum sind unsere Bienen nicht mehr so widerstandsfähig? Das ist das Problem. Jeder kennt es von sich selbst: Bin ich gesundheitlich angeschlagen, z.B. durch Stress etc., bin ich anfälliger für einen grippalen Infekt. Forschung Ameisensäure Nachdem die Ergebnisse mit den Berufsimkern diskutiert wurden und die Forschung weiter läuft, wissen sie immer noch nicht, wie sie wirkt. Das bedeutet, wir schütten Ameisensäure in unsere Völker und kennen die Wirkungsweise nicht. Krisenherd Varroa Hier macht es sich Bayer recht einfach, indem sie die Schuld auf die „veränderte Landschaft“ schiebt. Doch was hat unsere Landschaft verändert?: Die intensive landwirtschaftliche Nutzung ist erst durch den Einsatz von Pestiziden möglich geworden. Als Landwirt würde ich mich dagegen wehren, wenn ich den „schwarzen Peter“ so zugeschoben bekomme. Bee-Care-Center Die Zahl ist schon beeindruckend, was da in Amerika investiert wurde. Und 10 Mio. in die wissenschaftliche Forschung. Welche wissenschaftliche Forschung? Werden hier auch Forschungsgelder an die Bieneninstitute gezahlt? Werden dadurch eventuelle industriefreundliche „Empfehlungen“ ausgesprochen, nach dem Motto: „Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe?“ Meine Frage nach den „Imkergeschenken“ wurde nicht beantwortet. Bedeutet das, dass hier eine enorme Summe für „Schweigegelder“ bezahlt wird, und viele Imker sich „kaufen“ lassen? Genauso die Frage nach ökologisch sinnvoller und nachhaltiger Forschung – diese wurde gleichfalls ignoriert. Das bedeutet im Klartext: keine Interesse daran. Australien In Australien gibt es keine Varroa-Milbe, trotzdem den Flügel-Deformations-Virus. In Deutschland heißt es, er wird durch die Varroa-Milbe übertragen. Wie wird er dann in Australien übertragen – so ohne Varroa? Was ist hier die wahre Ursache? In Australien gibt es große Flächen mit intensiver Landwirtschaft und zum Glück auch Gebiete ohne landwirtschaftliche Nutzflächen. Die Australier könne ausweichen – wir nicht. Nach meiner persönlichen Meinung hat der Virus eine andere Ursache, und hier besteht Forschungsbedarf. Die Varroa-Milbe kann nicht alleine daran Schuld sein. Hier gibt es wahrscheinlich eine Wechselwirkung zwischen Pestiziden und Virus. Aspirin-Boykott Hätte schon seinen Charme. Der Verweis darauf, dass Millionen Menschen Aspirin nehmen ist etwas dünn. Und Vorkehrungen sind bestimmt keine getroffen, werden sie bestimmt jetzt machen. Feldversuch Hessen Frei nach dem Motto: es werden nur die Passenden gezählt. Liest man die Studie genauer durch, stellt man fest: „ Die Völker in der Studie waren trotz erfolgreicher Behandlung im Folgejahr ungleichmäßig mit Milben belastet.“ Hier wird wieder die „Re-Invasion“ aus dem Hut gezogen. Diese These ist bis heute noch nicht wissenschaftlich bewiesen, wie genau bzw. ob es überhaupt eine Re-Invasion gibt. Das Fazit der Studie „Imker tragen eine große Verantwortung für die Gesundheit ihrer Honigbienen. Aber sie können die Varroa-Milbe unter Kontrolle bringen mit guter imkerlicher Praxis und einer einheitlichen Bekämpfungsstrategie“. Zur Gesundheit gehört jedoch in erster Linie, eine gesunde Ernährung, und die ist bei der momentanen Landwirtschaft und den Einsatz der Pestizide nur eingeschränkt möglich. Unsere Bienen leiden an Mangelernährung und an der Belastung durch die Pestizide. Der Pharmakologe und Toxikologe Prof. Eichholtz hat bereits 1956 den „Ausdruck „toxische Gesamtsituation“ geprägt: Er schreibt: „Chemische Stoffe, die gleichzeitig im lebendigen Körper vorkommen, können sich gegenseitig in der Wirkung verstärken; eine Steigerung auf das Vielfache ist beschrieben worden. Die Einzelwirkung der vielen chemische Stoffe, die in unsere Lebensmittel hinein fließen, vermehrt um die Drohung, die sich aus der Unzahl der möglichen Kombinationen ergeben, vermehrt um das, was wir an Giften mit der Atemluft und durch die Haut zu uns nehmen, vermehrt um die Strahleneinwirkung führt zu dem, das wir als toxische Gesamtsituation bezeichnen.“ Liegt hier nicht die Hauptursache? Leiden unsere Bienen nicht genau daran? Mein Eindruck zur Veranstaltung Es war für mich eine einzigartige Veranstaltung. Ich habe viele nette und gleichgesinnte Menschen kennengelernt. Nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall wieder fahren, und wieder eine Anfrage halten. Annette Seehaus-Arnold Weitere Informationen sind auf cbgnetwork.org zu finden. Internetseite und Organisation zur Koordination gegen BAYER-Gefahren Bayer Hauptversammlung 2015: Sammlung von Informationen, Bildern und Texten. Zudem sind hier Links zu zahlreichen Medienberichten aufgelistet. Weitere Bilder speziell zum Protest gegen das Bienensterben.

Apr.
18

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Auch im Jahr 2015 konnten wir den Demeter-Imkermeister Günter Friedmann für ein Ganztagsseminar in unserer Region gewinnen. In diesem Seminar wurden interessante Einblicke in die spezielle Betriebsweise der Demeter-Imkerei geboten. Zudem behandelten die Teilnehmer gemeinsam mit dem Referenten in Arbeitsgruppen Themen rund um die ökologische Bienenhaltung. Das Seminar richtete sich an erfahrene Imker und an Einsteiger. [gallery type="rectangular" ids="1863,1864"] Arbeitsgruppen In welchen Bereichen der ökologischen Imkerei sehen wir die Herausforderungen; beim Schwarmverhalten oder im Naturwabenbau? Anschließend haben wir gemeinsam mit Günter Friedmann Lösungswege bezüglich unsere Fragestellungen herausgearbeitet. [gallery type="rectangular" ids="1865,1866,1867"] Vortrag Demeter-Imkermeister Günter Friedmann gab uns Einblicke in seine Entwicklung als Imker bzw. nahm uns mit auf einen Streifzug durch seine Imkerei. Welche Fragen treten bei seiner Betriebsweise auf? Welche Probleme hat seine Imkerei zu bewerkstelligen? [gallery type="rectangular" ids="1871,1870,1869,1868"]   Linktipp: imkerei-friedmann.de - Demeter-Imkerei Günter Friedmann freilandmuseum-fladungen.de - Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

Jan.
15

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Zusammen mit etwa 50.000 weiteren engagierten Bürgern aus ganz Deutschland demonstrierten auch wir gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft, Gentechnik und TTIP. Schließlich sind nicht nur unsere Bienen auf eine intakte Umwelt angewießen! Weiteres Material zur Demo: 10 Videos : einige Clips von der Demo honig-aus-salz.de: weitere Bilder rund um die Busgruppe (in Kürze) rhoenbiene.de : Fotostrecke zur Demo wir-haben-es-satt.de : Internetseite der Veranstaltung flickr.com : Bilder von "Heini" (BUND) [gallery type="rectangular" ids="1833,1834,1835,1836,1837,1838,1839,1840,1841,1842,1843,1844,1845,1846,1847,1848,1849,1850,1851,1852,1853,1854,1855,1856,1857,1858,1859"]

Okt.
24

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Packende Vorträge und Workshops In Workshops und Vorträgen konnte man sein Wissen rund um Bienenthemen vertiefen. Interessante Imkerkollegen Auf einer solchen Veranstaltung lernt man natürlich interessante Imkerkollegen kennen, vor allem Abends im "Spätprogramm".> Große Fachausstellung Mehr als 75 Aussteller aus dem Imkereibedarf waren vor Ort und stellten ihre Produkte aus. Gute Laune Trotz teilweiser ernster Themen, die gute Laune war stets präsent. [gallery link="file" masterslider="false" ids="1828,1827,1826,1825,1824,1823,1822,1821,1820,1819,1818,1817,1816,1815"]

Aug.
30

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Als Teil des Museumsfestes im Fladunger Freilandmuseum am 30. und 31. August 2014 präsentierte sich auch der Lehrbienenstand den Museumsbesuchern mit einem breiten Informationsangebot zum Thema Imkerei. Auch wir engagierten uns in diesem Zusammenhang mit Führungen für Besuchergruppen und einem Verkaufsstand. Info- und Verkaufsstand im historischen Ambiente An der Infothek erhielten interessierte Festbesucher umfassende Informationen aus der Welt der Imkerei. Der herrliche Flair des Freilandmuseums trug sicher dazu bei, dass das Interesse an Bienen so groß war. Führungen am Lehrbienenstand In zahlreichen Führungen am Lehrbienenstand konnten die Museumsbesucher direkt in Kontakt mit den Bienen treten. Die geweckte Neugierde machte die Menschen offen für die Zusammenhänge Biene - Natur - Mensch. Geschmacksvielfalt von Honig erleben Am Verkaufsstand entdeckten die Museumsgäste die große Vielfalt an Honigsorten. Durch Honig-Verkostungen konnten sie sich von den spannenden Geschmacksvarianten von Honig überzeugen. Erzeugbnisse aus dem Bienenvolk Ob Honig, Propolis oder Pollen: Festbesucher entdeckten begeistert die Produkte aus dem Bienenvolk. Besonders beliebt war unser Honig-Edelbrand, eine wahre regionale Spezialität! Ein solches Event ist ohne engagierte Helfer natürlich nicht zu bewältigen. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei allen Mitwirkenden und besonders beim Freilandmuseum Fladungen für die herrliche Atmosphäre und die perfekte Realisierung der Großveranstaltung. Mehr Infos unter: Fränkisches Freilandmuseum Fladungen Lehrbienenstand im Freilandmuseum beim Museumsfest 2014

Aug.
02

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Im Zuge des Sommerfestes 2014 des Sälzer Vereins der Haus- und Gartenfreunde informierten wir interessierte Besucher zu Themen rund um die Welt der Bienen und der Imkerei. Am Informationsstand konnten Besucher mit Hilfe von Anschaungsmaterialen und Plakaten in die faszinierende Thematik eintauchen. Beim Bienenwettfliegen und Quiz gingen die Besucher auf Tuchfühlung mit den Bienen und hatten zudem die Chance auf attraktive Preise. Infostand zum Thema Bienen Am Informationsstand konnten Besucher in die Welt der Bienen eintauchen. Schautafeln, eine Schaubeute, Anschaungsmaterial mit Infoflyern und zahlreiche Honigsorten vermittelten Interessierten einen Einblick in die faszinierende Welt der Bienen. Honigvielfalt entdecken Bei der Verkostung von verschiedenen Honigen konnten Besucher die Geschmacksvielfalt entdecken. Das breite Sortiment reichte von der zart-milden Frühlingsblüte bis hin zu Sorten mit einem kräftigerem Aroma, wie etwa Waldhonig, Kastanienhonig oder Heidehonig. Bestäubungsleistung der Honigbienen Da das Sommerfest des Vereins auf der Streuobstwiese stattfand, war die Bestäubungsleistung der Bienen ein zentrales Thema. Durch die Bestäubunsgssäulen und verschiedene Infotafeln wurde den Besuchern der Nutzen der Honigbiene für die Allgemeinheit ins Bewusstsein gerufen. Netzwerk Blühende Landschaft Durch die industrielle Landwirtschaft nimmt die Artenvielfalt bedrohlich ab. Unser Angebot an Informationen versuchte die Wichtigkeit der Artenvielfalt hervorzuheben und Flyer informierten Gartenbesitzer, wie sie in ihrem Umfeld Lebensräume für nützliche Insekten schaffen können. Bienenwachs als hochwertiger Rohstoff Neben zahlreichen Erzeugnissen aus dem Bienenvolk ist Bienenwachs ein hochwertiger Rohstoff. Wie Wachs entsteht und welche Leistung die Bienen dafür vollbringen müssen, konnten Besucher am Infostand erfahren. Bienenwettfliegen: Bekanntgabe der Gewinner Etliche Besucher nahmen am Quiz teil, bei dem ihr Wissen rund um die Welt der Bienen auf die Probe gestellt wurde. Setzten sie dann noch beim Bienen-Wettfliegen auf die richtige Farbe, konnten attraktive Preise gewonnen werden. Interesse an Honigbienen Durch Infotafeln und Anschaungsmaterial wurde Interessierten ein Einblick in die Imkerei und der Welt der Bienen geboten. In persönlichen Gesprächen konnten Besucher auch gezielt Fragen stellen. Bienen-Glücksrad Auch am Bienen-Glücksrad konnten Besucher ihr Wissen zur Biene unter Beweis stellen. Wurde eine Frage richtig beantwortet, gab es kleine Leckereien wie etwa Honig-Gummibärchen oder Honig-Bonbons.   Für die Realisierung des Events geht unser Dank an den Sälzer Verein der Haus- und Gartenfreunde. Zudem möchten wir uns bei allen Helfern herzlich bedanken, speziell bei: Peter Maske (Präsident Deutscher Imkerbund e.V. und 1. Vorsitzender Bezirksverband Imker Unterfranken): für die Leihgabe der Bestäubungssäulen Sonja Heinemann (2. Vorsitzende Landesverband Bayerischer Imker e.V. und Lehrbienenstand Freilandmuseum Fladungen): für die Bereitstellung der Schaubeute Gehard Müller-Engler (Staatlicher Fachberater für Bienenzucht in Mittel- und Unterfranken, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth): für Tipps und Ratschläge in Bezug auf das Bienen-Wettfliegen   [caption id="attachment_1799" align="alignleft" width="300"] Artikel in der Rhön- und Saalepost vom 4.8.2014: Bienenwettfliegen auf der Obstplantage[/caption]

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